Raubtiere
Jaguare
Jaguar · Panthera onca
Der Jaguar ist der rätselhafte Jäger der südamerikanischen Wildnis, kraftvoll, lautlos und fast unsichtbar im dichten Grün.
Steckbrief
- Größe
- Meist 100 bis 150 kg bei einer Körperlänge bis 1,80 Meter
- Geschlechtsunterschied
- Männchen sind kräftiger und deutlich größer als Weibchen
- Lautäußerungen
- Tiefes, weitträgerndes Knurren und Röhren vor allem bei Revieransprüchen
- Nahrung
- Frisst Hirsche, Pekaris, Kaimane, Fische, Wasserschweine und gelegentlich Schildkröten
- Nachwuchs
- 1 bis 4 Junge nach rund 100 Tagen Tragzeit, meist im dichten Unterwuchs geboren
So kannst du Jaguare bestimmen
Der Jaguar beeindruckt mit seinem kompakten, kraftvollen Körper und dem markanten, goldgelben Fell, das mit schwarzen Ringflecken und Tupfen übersät ist. Diese Rosetten helfen, ihn von ähnlich gefleckten Raubkatzen zu unterscheiden. Im Gegensatz zum Leoparden besitzen Jaguars größere, zentral gepunktete Rosetten, die den Körper optisch kräftig erscheinen lassen.
Ausgewachsene Jaguare erreichen meist eine Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 1,80 Metern und wiegen häufig mehr als 100 Kilogramm. Sein Kopf wirkt breitschädelig, der Kiefer kräftig. Der relativ kurze, dicke Schwanz vollendet die kompakte Silhouette. Gelegentlich treten schwarze Jaguare auf, deren Fleckenzeichnung im Gegenlicht dennoch sichtbar bleibt.
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