Vögel
Gelbhosenpipras
Red-capped manakin · Ceratopipra mentalis
Der Gelbhosenpipra zieht mit rotem Kopf und gelben Beinbüscheln die Blicke auf sich und tanzt einzigartig im Regenwalddickicht.
Steckbrief
- Größe
- Rund 11 cm klein, etwa 15-18 g leicht
- Geschlechtsunterschied
- Männchen auffällig bunt, Weibchen olivgrün und unauffällig
- Lautäußerungen
- Trockenes Schnarren, Flügelschläge als Klang beim Balzsprung
- Nahrung
- Vorwiegend Früchte, gelegentlich kleine Insekten
- Nachwuchs
- Das Weibchen legt meist zwei Eier und brütet allein
So kannst du Gelbhosenpipras bestimmen
Der Gelbhosenpipra ist ein kleiner, lebhafter Vogel mit einer auffällig kontrastreichen Färbung. Das Männchen erkennst du am leuchtend roten Kopf, glänzend schwarzen Körper und den namensgebenden, leuchtend gelben Unterschenkeln und Unterschwanzdecken. Die Beine sind gräulich und kurz. Der Schnabel wirkt robust und dunkel, die Augen hervorstechend schwarz. Weibchen und Jungvögel sind viel unscheinbarer olivgrün mit bräunlicher Kappe und zeigen weniger Farbkontrast.
Mit knapp elf Zentimetern Körperlänge zählt der Gelbhosenpipra zu den kleineren Vertretern tropischer Regenwaldvögel. Sein kompaktes Erscheinungsbild mit rundlichem Körper und kurzem Schwanz unterscheidet ihn deutlich von schlankeren Arten. Verwechslungsgefahr besteht mit anderen Pipra-Arten, zum Beispiel dem Kronenpipra, der jedoch schwarze Unterschenkel und andere Kopfzeichnung zeigt.
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